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Detlev Ackermann

 
   
 
   
 
 

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41. Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg - Rekordteilnahme und rasante Zeiten
 
 
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06.05.2024  

 
 

Katharina Wehr aus Duisburg und Benno Hildebrand aus Bonn gewinnen die 41. Auflage des Rhein-Rur-Marathon
 
Der 41. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg: Ein Rekordlauf bei guten Wetterbedingungen
 
Am ersten Mai-Sonntag dieses Jahres erlebte Duisburg einen außergewöhnlichen Tag des Sports. Mit über 6.000 Teilnehmern, die höchste Zahl seit 2013, fand der 41. Rhein-Ruhr-Marathon statt. Dieses Jahr zeigte sich die Laufveranstaltung von einer besonderen Seite: Eine Verlegung des Termins in den Frühling führte zu einem Anstieg der Teilnehmerzahlen und bot den Läufern kühlere, angenehmere Wetterbedingungen.
 
Der Marathonstart verzögerte sich um etwa 40 Minuten aufgrund von notwendigen Straßensperrungen und einem unerwarteten Feuerwehreinsatz. Dennoch tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Etwa 45.000 Zuschauer säumten die Straßen Duisburgs und sorgten für eine motivierende Atmosphäre, die von privaten Initiativen und Bürgerfesten entlang der Strecke unterstützt wurde.
 
Benno Hildebrand aus Bonn erwies sich im Marathon der Männer als unschlagbar und sicherte sich den Sieg mit einer beeindruckenden Zeit von 2:35:39 Stunden. Vom Start weg setzte er sich an die Spitze des Feldes und behauptete souverän seine Führung bis zum Ziel. Zweiter wurde Jakob Giesen von der LG Aachen, der in 2:41:58 Stunden ins Ziel lief, dicht gefolgt von Christoph Heesen aus Grün-Weiß Kalkar, der mit einer Zeit von 2:44:27 Stunden den dritten Platz belegte.
 
Bei den Frauen entwickelte sich ein fesselndes Rennen, das von Katharina Wehr aus Duisburg dominiert wurde. Lange Zeit sah es nach einem Sieg für Sabine Schmey aus Freiburg aus, die bis zum 35. Kilometer in Führung lag. Doch Wehr, umgeben von einer Gruppe männlicher Läufer, schonte ihre Kräfte bis zu den letzten Kilometern, überholte Schmey und sicherte sich nach einem hart umkämpften drei Kilometer langen Duell mit einer Endzeit von 2:56:42 Stunden zum dritten Mal in Folge den Marathontitel. Sabine Schmey, die sich nach Kreislaufproblemen bei einem früheren Rennen wieder gefangen hatte, zeigte sich über ihren zweiten Platz in 2:57:33 Stunden sehr erfreut und lobte die Veranstaltung sowie die Unterstützung der Zuschauer.
 
Besonders hervorzuheben ist auch Marlies Prim, die in ihrer eigens geschaffenen Altersklasse "M75" antrat. Sie demonstrierte beeindruckend, dass Leistungssport keine Frage des Alters ist.
 
Die diesjährige Veranstaltung profitierte ebenfalls von der Absage anderer regionaler Marathons. Uwe Busch, der Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg,
   
 
Hagen Bierlich aus Köln gewinnt den Halbmarathon in 1:09:21 Stunden  
betonte, wie dieser Umstand zu einem Teilnehmerrekord beitrug: "Da in Düsseldorf und Gelsenkirchen 2024 kein Marathon stattfindet, entschieden sich noch mehr für Duisburg."
 
Neben dem Marathon erfreuten sich auch die Halbmarathonläufer großer Beliebtheit. Im Halbmarathon zeigte sich ebenfalls ein spannendes und schnelles Rennen. Hagen Bierlich aus Köln setzte sich in einer herausragenden Zeit von 1:09:21 Stunden durch und erreichte als Erster das Ziel. Er lieferte sich ein enges Rennen mit Simon Bong vom Brühler TV, der nur vier Sekunden später in 1:09:25 Stunden die Ziellinie überquerte. Kevin Kranz komplettierte das Podium mit einer soliden Zeit von 1:10:38 Stunden. Bei den Frauen dominierte Stephanie Breitkreutz vom ASV Duisburg, die mit einer beeindruckenden Zeit von 1:18:08 Stunden den Halbmarathon gewann. Ihr folgten Milla Primke mit 1:22:32 Stunden und Linda Meier, die für Laufsport Bunert Duisburg/Moers startete und mit 1:24:11 Stunden den dritten Gesamtplatz belegte.
 
Dieses Jahr zeigte sich der Rhein-Ruhr-Marathon von seiner besten Seite ? organisiert, herausfordernd und inklusiv. Für viele war es mehr als nur ein Lauf; es war eine Feier der Gemeinschaft und des Sports in Duisburg. Eine Veranstaltung, die viele begeisterte Stimmen hinterlässt und die Versprechen für das kommende Jahr schon jetzt groß sind.



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
Fotos: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln

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